Beobachtung und Erziehungspartnerschaft...
Beobachtung und Erziehungspartnerschaft
Um den angeborenen Wissensdrang und damit Bildungsprozesse inder frühen
Kindheit unterstützen und fördern zu können, sollen Kitas laut
hessischem Bildungs-und Erziehungsplan vielfältige Gelegenheiten und
Anregungen (Lernanreize) bieten, die der Entdeckerfreude der Kinder
entgegenkommen und Herausforderungen, aber keine Überforderungen
darstellen.
Dazu müssen wir als Erzieherinnen die Interessen und die Entwicklung ihrer
Kinder gut kennen.
Das wissenschaftlich erprobte Beobachtungsverfahren der„Bildungs- und
Lerngeschichten“, das wir in unserer Einrichtung anwenden,eröffnet uns
einen Weg, Kinder durch gezielte Beobachtungen in ihrer Einzigartigkeit
wahrzunehmen und ihre individuellen Bildungswege besser zu erkennen und zu
verstehen. Diese Beobachtungen werden für das Kind in seinem Portfolio
(großformatiger Bildband, der alle wichtigen Fotos, Lerngeschichten und
Informationen eines Kindes enthält) dokumentiert. Die Ergebnisse aller
regelmäßigen Beobachtungen der Erzieherinnen bilden die Grundlage
für die pädagogische Arbeit und ebenfalls für einen konstruktiven,
am Kind orientierten Austausch mit Eltern, in dem Möglichkeiten der weiteren
Förderung erörtert und vereinbart werden können.Wir als
Kita-Fachkräfte möchten an den Stärken der Kinder ansetzen, diese
in ihrem Selbstbild als kompetente Lerner bestärken und sie zum Erwerb
weitergehender Fähigkeiten anregen und hierbei gezielt unterstützen.
Diese gesteigerte Fachlichkeit führt dazu, dass sich auch der Blick für
die eigene pädagogische Praxis schärft, neues erprobt und
Bewährtes weiter entwickelt wird.Alle Kita-Fachkräfte sind in
Fortbildungen in der Anwendung und pädagogischen Nutzung systematischer
Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren ausgebildet worden.Die Zusammenarbeit
mit den Eltern als den wichtigsten Bezugspersonen der Kinder wird über das
gemeinsame Interesse an einer positiven Entwicklung der Kinder intensiviert und
verbessert.